Anwendungen
Der Microsoft Internet Explorer richtet sich bei der Programmauswahl für bestimmte MIME-Dateitypen (Multipurpose Internet Mail Extensions) nach der Windows-Registry.
Um diese anzupassen, öffnet man die Datenbank, etwa vom "Ausführen"-Prompt aus der Taskleiste, mit dem Kommando Regedit und durchsucht per "Bearbeiten/Suchen" den Schlüssel HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Classes\CLSID nach dem Namen des gewünschten Betrachterprogramms, welches bereits installiert sein muss. Am besten gibt man für die Suche nur Namensteile vor - etwa für den "Quick View Plus-ActiveX-Document-Viewer" genügt "Quick View". Wird man mit der Suche fündig, kopiert man den Schlüsselnamen, der zum Beispiel {fc06b760-925f-11cf-9b4b-0020afddf0d7} lautet, per F2 und Strg-C in die Zwischenablage.
So bewaffnet, selektiert man im Schlüssel HKEY_CLASSES_ROOT\MIME\DatabaseContent Type jedes Unterverzeichnis, in dem die gewünschte Dateinamenserweiterung erwähnt ist, und erstellt dort einen Eintrag namens CLSID vom Typ Reg_SZ mit dem kopierten Schlüsselnamen. War für den betreffenden Dateityp vorher ein anderes Programm vorgesehen, genügt es, den bestehenden CLSID-Wert mit dem neuen Inhalt zu überschreiben - wer auf Nummer sicher gehen will, tauft allerdings den alten Eintrag CLSID auf den nicht ausgewerteten Namen _CLSID um und legt trotzdem einen neuen Eintrag mit dem gewünschten Inhalt an. So lassen sich Änderungen leicht rückgängig machen.Dem Eintrag "(Standard)" weist man anschließend eine Beschreibung des bearbeiteten Dateityps zu, sofern diese nicht schon vorliegt.
Mitunter empfiehlt sich auch, Registry-Einträge wie den soeben angelegten unwirksam zu machen, wenn etwa ein Anwendungsprogramm eine XLS-Datei als ActiveX-Objekt über den Internet Explorer anspricht und sich darauf verlässt, dass Excel gestartet wird. Kommt stattdessen ein Dateibetrachter zum Einsatz, resultieren schwer interpretierbare Fehlermeldungen, weil sich (das gar nicht aufgerufene) Excel vermeintlich nicht öffnen lässt.
Geben Sie zuerst about:config in der Adresszeile des Browsers ein.
Suchen Sie dann nach der Zeichenkette crashRecovery (geben Sie es in den Filter ein).
Ein Doppelklick auf die Zeile extensions.tabmix.sessions.crashRecovery ändert den Wert auf false. Dann fragt der Browser nicht mehr nach der Wiederherstellung der Sitzung.
Wenn Sie die Firefox Erweiterung Tab Mix Plus installiert haben, dann müssen Sie ev. noch den Eintrag extensions.tabmix.sessions.crashRecovery auf false ändern.
Das hängt damit zusammen, dass eine Internetadresse (URL) von OpenOffice.org erkannt und in einen Verweis (Link) verwandelt wird. Diese Einstellung schalten Sie wie folgt ab:
- Extras-Autokorrektur/AutoFormat-[Optionen]
- Suchen Sie dann in der Liste 'URL erkennen'.
- Deaktivieren Sie die Einstellung.
- Klicken Sie auf 'OK' damit die neue Einstellung wirksam wird.
Die URL-Erkennung bemerkt auch Begriffe, die ein '@' Symbol, wie es in E-mail Adressen vorkommt. Wenn die URL-Erkennung ausgeschaltet ist, werden auch E-mail Adressen nicht mehr erkannt.
Wenn Sie wahlweise bestimmen wollen, ob eine Netzadresse oder eine E-mail als solche erkannt wird, dann lassen Sie die URL-Erkennung eingeschaltet und gehen wie folgt vor:
- Markieren Sie die gewünschte Adresse
- Drücken Sie die rechte Maustaste, damit das "Kontextmenü" erscheint.
- Wählen Sie 'Standard'
Eine Netzadresse (oder E-mail Adresse), die in einen Verweis (Link) verwandelt wurde, kann in normalen Text zurückverwandelt werden, wenn man Strg-Z eingibt, bevor der Textcursor bewegt wird.
Manchmal ist es wirklich schwierig, die Stelle zu finden, wo eine Funktion ein- und ausgeschaltet werden kann. Die folgende Tabelle sollte Ihnen dabei helfen.
| Funktion | Ein/Ausschalten in |
| Wortergänzung | Extras > Autokorrektur/Autoformat > Wortergänzung |
| Autoersetzung | Extras > Autokorrektur/Autoformat > Optionen |
| Zahlenerkennung | Extras > Optionen > Textdokument > Tabelle |
| Help Agent | Extras > Optionen > OpenOffice.org > Allgemein |
| Tooltips | Hilfe > Tipp |
| Schnellstart | Extras > Optionen > OpenOffice.org > Arbeitsspeicher |
| Drucken setzt Dokument geändert Status | Extras > Optionen > OpenOffice.org > Allgemein |
| Alle Menüs anzeigen | Extras > Optionen > OpenOffice.org > Ansicht |
| Schriften Historie | Extras > Optionen > OpenOffice.org > Ansicht |
| URL als Hyperlink formatieren | Extras > Autokorrektur/Autoformat > Optionen |
| Typografische Anführungszeichen | Extras > Autokorrektur/Autoformat > Optionen |
| Rechtschreibprüfung | Extras > Optionen > Spracheinstellungen > Linguistik |
| Automatische Sicherungskopien | Extras > Optionen > Laden/Speichern > Allgemein |
| Automatisch speichern mit/ohne Rückfrage | Extras > Optionen > Laden/Speichern > Allgemein |
| Icons in Menüs anzeigen | Extras > Optionen > OpenOffice.org > Ansicht |
| Systemschriftart für die Benutzeroberfläche verwenden | Extras > Optionen > OpenOffice.org > Zugänglichkeit |
| Standard für Tabellenattribute | Extras > Optionen > Textdokument > Tabelle |
Um das Vorlagenpaket in OpenOffice.org optimal nutzen zu können, gehen Sie wie folgt vor:
- Starten Sie OpenOffice.org und rufen im Menü Extras - Optionen ... den Optionsdialog auf.
- Suchen Sie im Bereich OpenOffice.org - Pfade den Eintrag "Dokumentvorlagen".
- Markieren Sie den Eintrag und klicken auf "Bearbeiten ...".
- Es sollten mindestens zwei Vorlagenpfade angezeigt werden: Das Verzeichnis share/template/german im Programmverzeichnis von OpenOffice.org ist der zentrale Pfad für alle Benutzer in einer Mehrbenutzerumgebung. Im Verzeichnis %USERPROFILE%/user/template liegen anwenderspezifische Vorlagen.
- Notieren Sie sich den vollständigen Pfad zum zentralen oder nutzerabhängigen Verzeichnis. Sie können auch einen neuen Pfad über die Schaltfläche "Hinzufügen ..." wählen.
- Schließen Sie den Pfad- und Optionsdialog.
- Kopieren Sie die Vorlage oder entpacken Sie das Vorlagenpaket in eines der soeben notierten Verzeichnisse. Die Verzeichnisstruktur des Paketes sollten Sie dabei beibehalten.
- Einzelne Vorlagen können Sie jederzeit in eines dieser Verzeichnisse hineinkopieren.
Tipp: Sie können das Vorlagenpaket vorlagen_de_sissl.zip mit über 50 Vorlagen für den deutschsprachigen Raum von der OpenOffice Webseite herunterladen.
Diese Möglichkeit finden wir unter "Bereich".
- Markieren Sie den Text, der in Spalten dargestellt werden soll (Abschnitt, mehrere Abschnitte...)
- Menü Einfügen-Bereich-[Spalten]
Hinweis: Nachdem Sie die Anzahl der Spalten angeklickt haben, sollten Sie den "Abstand" zwischen den Spalten bestimmen, damit die Darstellung auch optischen Ansprüchen genügt.
In Ihrem OpenOffice.org gehen Sie wie folgt vor:
- Öffnen Sie das Vorlagenfenster (Format-Stylist oder [F11])
- Im Vorlagenfenster klicken sie auf Seitenvorlagen (viertes Symbol von links)
- Der Typ "Standard" ist aktiviert. Drücken Sie die rechte Maustaste und wählen Sie "Neu..."
- In der Dialogbox, die dann erscheint, geben Sie der neuen Vorlage einen aussagekräftigen Namen - z. B. Querformat
- Klicken Sie auf den Reiter [Seite] und ändern Sie die Ausrichtung auf Querfomat, in dem Sie das entsprechende Optionsfeld aktivieren. Sie können nun noch weitere Änderungen an der Seitenansicht vornehmen (z. B.: Kopfzeilen, Fußzeilen, Umrandung usw.).
- Klick Sie auf [OK]. Die neue Vorlage erscheint im Fenster der Seitenvorlagen.
- Stellen Sie nun den Textcursor in Ihr Dokument an die Stelle, an der Sie die Seite im Querformat einfügen wollen.
- Auswählen: Einfügen - Manueller Umbruch
- In der sich öffnenden Box wählen Sie Seitenumbruch und in der Vorlage wählen Sie, Ihre soeben erstellte Seitenvorlage, d.h. "Querformat"
- Klicken Sie auf [OK]
Am Ende des Querformatbereiches in Ihrem Dokument:
- Cursor an die Stelle des Dokumentes, an welcher der Querdruck beendet werden soll
- Auswählen Einfügen-Manueller Umbruch
- In der Dialogbox wählen Sie Seitenumbruch und in der Vorlagenliste wählen sie die vorherige Vorlage, d.h. "Standard"
- Klicken Sie auf [OK]
Linux
Einige Pakete, wie der Acroread, sind in den Standardrepositories nicht enthalten. Sie müssen das medibuntu Repository zu den Quellen hinzufügen.
Öffnen Sie ein Terminalfenster und geben Sie die folgenden Befehle ein (achten Sie auf die wegen der Darstellung eingefügten Zeilenumbrüche):
~$ sudo wget http://www.medibuntu.org/sources.list.d/gutsy.list -O \
/etc/apt/sources.list.d/medibuntu.list
~$ wget -q http://packages.medibuntu.org/medibuntu-key.gpg -O- | sudo apt-key add -
~$ sudo apt-get update
Der erste Befehl fügt das medibuntu Repository zu den Softwarequellen hinzu, der zweite Befehl holt und importiert den dazugehörigen GPG-Schlüssel und der dritte Befehl veranlaßt das Debian-Paketsysten die Quellen neu einzulesen.
Installieren Sie anschließend die Pakete acroread, acroread-plugins und mozilla-acroread wie gewohnt mit apt-get, aptitude oder mit Synaptic.
Dies können Sie in der Konfigurationsdatei /etc/fstab eintragen, etwa in der Form /dev/hda6 /dos vfat umask=000.
Dieser Eintrag räumt allen Anwendern auf der Partition hda6 alle Rechte ein. Der Mount-Point ist in diesem Beispiel /dos. Alternativ können Sie auch durch Angabe von "uid=501" dafür sorgen, dass der User mit dieser uid Eigentümer aller Dateien dieser Partition wird. Weitere Informationen erhalten Sie nach Eingabe von "man mount" in einer Shell im Abschnitt "Mount options for fat".
Setzen Sie die Umgebungsvariablen EDITOR und VISUAL entsprechend Ihrer Wahl, z. B.:
EDITOR=emacs
VISUAL=emacs
export EDITOR VISUAL
Sie müssen beide Variablen angeben, da verschiedene Programme entweder die eine oder die andere verwenden.Tragen Sie die beiden Variablen in Ihre Startdatei ~/.bash_profile ein, falls diese Einstellungen dauerhaft sein sollen. Jedes Programm kann Ihr Default-Editor sein, solange es einen Dateinamen als Argument akzeptiert.
MS-Windows
Wenn der Explorer sagt, eine Datei ist noch in Gebrauch, dann stimmt dies in der Regel. Auch wenn eine Datei nicht offensichtlich in einem Fenster geöffnet ist, kann ein Programm sie belegen. Den Übeltäter ermitteln Sie leicht mit dem kostenlosen Programm Process Explorer von SysInternals anhand des Datei- oder Verzeichnisnamens. Die nötige Funktion heißt Find Handle und befindet sich im Find-Menü.
äufig erscheint die Anwendung - meist Word - aber nicht mehr in der Task-Leiste. Sie können solch ein unsichtbares Programm jederzeit über den Task Manager beenden, den Sie über das Kontextmenü der Task-Leiste erreichen (Rechtsklick auf einen freien Bereich der Leiste).
Alternativ können Sie eine Datei auch gewaltsam über den Kopf eines Programms hinweg schließen. Blenden Sie dazu im Process Explorer im Menü View über den Punkt Show Lower Pane die Liste der vom ausgewählten Programm genutzten Objekte ein. Suchen Sie anschließend, wie im erwähnten Tipp beschrieben, mit Find Handle nach der blockierten Datei und selektieren Sie sie in der Fundliste. Der Process Explorer selektiert sie dann im Hauptfenster, wo Sie sie über das Kontextmenü schließen können. Greifen Sie aber nur zu dieser rabiaten Methode, wenn Sie sicher sind, dass Sie dadurch keine ungesicherten Daten verlieren.
Windows 2000/XP nutzt ein Konto namens "Default User" als Vorlage für neue Benutzer. Dort liegen alle Einstellungen dieses Users, auch die benutzerrelevanten Teile der Registry. Dies kann man sich zu Nutze machen. Legen Sie zuerst ein Konto namens "Vorlage" an und konfigurieren Sie es nach Ihren Wünschen. Melden Sie sich anschließend als Administrator an, benennen das Verzeichnis "<profile_pfad>Default User" um (etwa in "Original") und geben dem Verzeichnis "Vorlage" zu guter Letzt den Namen "Default User".
Danach angelegte Benutzerkonten besitzen nun die von Ihnen vorgegebenen Einstellungen. Möchten Sie irgendwann wieder zum Original-Default-User zurückkehren, genügt es, die Namensänderungen rückgängig zu machen.
In der Anweisung oben steht <profile_pfad> für den Pfad zu Ihren Benutzereinstellungen. Den Pfad können Sie ermitteln, indem Sie in der DOS-Eingabeaufforderung echo %userprofile% eingeben. Den letzten Teil des angezeigten Pfades (z. B. C:\Dokumente und Einstellungen\Fritz) ersetzen Sie eben mit Default User.
Eine solche Liste hat Microsoft im Knowlege-Base-Artikel 242450 zusammengestellt. Vorteil der Schlüsselwörter dieser Liste ist die Verwendbarkeit sowohl in der deutschen als auch in der englischen Knowledge-Base. Mit ihrer Hilfe fördert die Suche in der englischen Variante meist mehr Ergebnisse zu Tage.
Noch ein Tipp: versuchen Sie es auf www.google.com/microsoft , dort finden Sie auch Problemlösungen aus anderen Quellen.
Ein Equivalent für Linuxer: www.google.com/linux .
Für den Anmeldebildschirm und jeden neuen Benutzer verwendet Windows Einstellungen, die in der Registrierung unter HKEY_USERS.DEFAULT abgelegt sind. Dort findet sich unter ControlPanelKeyboard ein Werteintrag namens InitialKeyboardIndicators.
Er ist normalerweise auf "0" gesetzt. Wenn Sie diesen Wert auf "2" einstellen, ist Num-Lock schon bei der Anmeldung an und ist auch in der ersten Session neuer Benutzer so geschaltet. Windows speichert den Zustand von Num-Lock beim Abmelden ab und stellt ihn bei einer erneuten Sitzung wieder her.
Als sicherheitsbewußte Anwender arbeiten Sie bestimmt nicht unter einem Administrator-Konto, deshalb müssen Sie sich für diese Änderung an der Registrierung kurz als Benutzer mit Administratorrechten anmelden.
nter den besagten Einträgen finden sich viele weitere Einstellungen, die über die Oberfläche nicht erreichbar sind. So enthält ControlPanelDesktop Hinweise auf das Hintergrundbild, das Windows beim Starten und bei der Anmeldung darstellt (Wallpaper), und Scrnsave.exe - einen Verweis auf den Screensaver, den Windows vor der Anmeldung verwendet.
Sonstiges
Kontrollieren Sie, ob Sie ein Kantenglättungsverfahren aktiviert haben. Bei Windows XP finden Sie diese Einstellung in der Systemsteuerung, dort unter "Anzeige" im Reiter "Darstellung", wenn Sie auf den Knopf "Effekte" klicken. Sie können die Kantenglättung ausschalten oder zwischen Standard- und ClearType-Glättung wählen. Während die Standardglättung nur Schriften ab etwa 14 Punkte Größe glättet, beeinflusst ClearType die Darstellung fast aller Schriften, beispielsweise auch der auf Menüs und Schaltflächen.
Was beim Arbeiten mit Windows durchaus angenehm sein kann, stört bei vergrößerten Screenshots, denn dort erscheint Schrift nicht Schwarzweiß, sondern man erkennt die eingesprenkelten grauen Punkte der Kantenglättung, die nun unscharf wirken.
